Die erste Hochzeit
Am 20. und 21. Oktober war es soweit unsere erste Hochzeit:). Eine Lehrerin der Englisch Medium School heiratete. Wir waren ganz aufgeregt und auch froh, dass unsere neuen Churidars von der Schneiderin wieder da waren, denn wir hatten ab sofort maßgeschneiderte Kleider:). Toll wa?
Wieder zurück zur Hochzeit, am 20. Oktober gingen wir mit Sister Sharon und Mother Caroline, schön rausgeputzt zu der Party vor der Hochzeit.
Nachdem wir unser Geschenk überreicht hatten, einen Sari, wurde ein Foto von uns mit ihr gemacht und dann gings hin zum Essen. Es gab Curry, Fladen, Bananen und einen süßen Nachtisch, der wirklich sehr süß war.
Dann verabschiedeten wir uns und fuhren zu siebt in einem winzigen Auto zurück zum Convent. :)
Achja und viele Menschen machen auch viel Müll und da es in Indien keine Mülltrennung und schon gar keine Müllentsorgung gibt, wird der ganze Müll einfach hinter das Haus geworfen und dann irgendwann verbrannt.
Hat man z.B. im Zug oder Auto einen Tee getrunken oder was gegessen wird die Verpackung einfach nach draußen geworfen.
Es steht zwar überall man soll seine Umwelt sauber halten aber es gestaltet sich schwierig wenn es keine oder nur wenig öffentliche Mülleimer gibt.
So viel zum Thema Müll in Indien :)
Am Morgen der Hochzeit, es war ein Donnerstag, bekamen wir Schulfrei :).
Der Gottesdienst begann um 10.oo Uhr und dauerte ca. zwei Stunden.
Das Brautpaar sah die ganze Zeit gar nicht so glücklich aus, aber das lag entweder daran das sie die Hochzeit nicht wollten, da es in Indien noch Zwangsheirat gibt oder weil sie einfach sehr angespannt waren.
Das Brautpaar wurde von Bischof Vincent getraut. Er wurde von 12 Pfarrern begleitet.
Was für ein riesen Aufgebot, aber für Indien ganz normal. Bei der Trauung wurden keine Ringe getauscht, sondern der Mann übereichte seiner Zukünftigen eine Goldkette. Es gab natürlich auch
keinen Hochzeitskuss. :)
Achja, der Mann neben dem Bischof ist unser guter Msgr. Christudas.
Nach dem Gottesdienst ging die Hochzeitsgesellschaft zum Essen. Wir gingen mit den Pfarrern ins Pfarrhaus und aßen, zum ersten Mal in Gesellschaft Reis mit den Händen :)
und von einem Bananenblatt.
Für uns gab es auch Fleisch und ein etwas pompöseres Essen, da wir mit den Geistlichen speisten.
Nun zum letzten großen und schönen Erlebnis in diesem ersten Monat…:)
Kanniyakumari, der südlichste Ort Indiens
Los gings morgens um 8.3o Uhr mit einem Jeep in Richtung Kanniyakumari, mit John dem Driver, Markus und noch acht weiteren Personen von einer anderen Gemeinde die wir unterwegs einsammelten.
Und ja wir fuhren alle 12 Personen in einem Auto:) es war eng aber es ging.
Auf dem Weg nach Kanniyakumari machten wir noch einen Zwischenstopp an einem künstlich angelegten Wasserfall. Dort badeten und duschten die Menschen mit einer Freude. Sie behielten natürlich ihre Kleider an. Das ist auch typisch für Indien, mit den Kleidern an öffentlichen Plätzen zu baden und duschen egal ob es unter einem Wasserfall ist, in einem See/Fluss oder auch im Meer. Auch Sara gönnte sich eine kleine Abkühlung mit der Reisegruppe:).
Neben dem Wasserfall, war auch noch ein kleiner Pool angelegt, dort konnte man für 3 Rupien schwimmen gehen. Der Pool war aber leider ganz schön dreckig :).
Weiter gings dann zu einer rießigen Brücke die zwei Berge miteinander verband.
Auf dem Weg dorthin aßen wir eine typisch Indische Zwischenmahlzeit, Mango mit Chili…. Nicht sehr lecker und empfehlenswert.
Ich hatte noch etwas Chilli am Finger und rieb mir damit aus versehen im Auge, aaaaaaah ich sag euch das brennt so was von, das hab ich noch niiie erlebt.
Dort angekommen liefen wir auf die Brücke hinauf und hatten von dort einen wahnsinnig tollen Ausblick.
Da wir aber nicht so viel Zeit hatten konnten wir nicht auf die andere Seite laufen.
Ausblick von der Brücke aus.
Hier bekamen wir eine sehr sehr kurze Führung auf Englisch.
Sara und Alfi bei der super Führung. :)
Wir fuhren zuerst mit einem Boot hinaus aufs Meer um einen kleinen Tempel zu besichtigen.
(In dem Boot waren sehr viele Schwimmweste, da viele der Inder nicht schwimmen können oder vor dem Wasser angst haben.)
Dann ging es weiter zu einer weiteren Insel auf der eine riesige Statue zusehen war, dort liefen wir die Statue hinauf und hatten einen tollen Ausblick über die Küste.
Und dann und dann….
So was wie Wechselkleider interessierte die Inder nicht, die sprangen einfach so in voller Montur ins Wasser und hatten einen Spaß dabei. :)
Also machten wir viele tolle, lustige Bilder und schlenderten über den kleinen Markt der neben dem Strand war.
In diesem Moment kann ich über Indien sagen, dass es freundlich/herzlich ist, (da man hier überall herzlich empfangen wird und jeder Zeit für einen Tee hat und niemand gestresst wirkt) dass es bunt ist ( durch die vielen Früchte und verschieden farbige Kleider ), dass es laut ist ( da immer und überall Musik läuft und die Busse hier andauernd hupen), dass es dreckig ist (da ja jeder seinen Müller hinwirft) und das es auf jeden fall eine Reise wert ist da es so komplett anders ist wie bei uns. :)
So meine lieben Leser ihr habt es geschafft, dies waren meine ersten Eindrücke und Erlebnisse hier in Indien :)
Ich meld mich bald wieder, wirklich ;)
Bis bald ♥
Eure Sarah




















Das mit dem Chilli in deinem Auge gefaellt mir am besten :D :D
AntwortenLöschenNein Spaaass ich find super das zu lesen und das letzt bild, wo man dich auhc endlich mal sieht finde ich sehr schoen.
Ich wuensche mir noch eins von dir wo ich dein ganzes Gewaendchen bewundern kann.
Pura vida
Liebe nach Indien
Sina
Na danke auch meine gliebet schwester :P
AntwortenLöschenJaaa die kommen noch wart nur ab :)
liebe nach cost rica
:**